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Brennpunkte in IT-Systemen erkennen

27. Januar 2016    Audit / IT-Sanierung

Viele CIOs ziehen beim Blick auf ältere Kernsysteme eine ernüchternde Bilanz: Anwendungen sind veraltet und sanierungsbedürftig, technische Schulden die Regel. Zeit für ein Sanierungsprojekt – doch wo anfangen?

Erfahrene Auditoren bewerten nach einem kompakten Landschafts- oder Systemaudit, ob sich die Sanierung des Systems lohnt. Sie zeigen die konkreten Umsetzungsschritte in einer Roadmap und geben eine erste Aufwandsschätzung ab. CIOs entscheiden mit den Ergebnissen des kompakten Audits, ob Alt-Systeme für neue fachliche Anforderungen ausgebaut werden können oder neue Geschäftsstrategien unterstützt werden sollen.

René Glettler und Venko Kisev berichten in ihrem Artikel von fünf Erfolgsfaktoren für ein System- oder Landschaftsaudit:

  • Ein Systemaudit erzielt gute Ergebnisse, wenn es unterschiedliche Blickwinkel berücksichtigt. Neben der technischen Code- und Architekturqualität müssen auch die künftigen Anforderungen, die Fachlichkeit, der Entwicklungsprozess und die Betriebssicht einbezogen werden.
  • Ein gutes Systemaudit dauert nicht lange, ist aber intensiv. Zeitlich begrenzte, straff organisierte Workshops sorgen für hohe Effizienz und Konzentration auf die Kernfragen.
  • Die Qualität der Ergebnisse wird durch standardisierte Werkzeuge und die Erfahrung der Auditoren gesichert.
  • Eine bildliche Darstellung des IT-Systems, zum Beispiel mit Software Karten, macht Zusammenhänge für alle Beteiligten sichtbar und einfacher zu verstehen. Hotspots werden schnell identifiziert und können im Detail analysiert werden.
  • Der Nutzen eines Systemaudits ergibt sich nicht nur aus der Erkenntnis über den Ist-Zustand des Systems, sondern aus einer klaren Perspektive, wie mit dem betrachteten System und den Findings aus dem Audit zu verfahren ist – und einer ersten Schätzung, was die Maßnahmen kosten werden.

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