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Intensivkurs Microservices

3. Juni 2016    DevOps / Microservices / NSE

50 IT-Architekten, Software-Ingenieure und Projektleiter beschäftigten sich beim NSE-Tag intensiv mit dem Konzept „Microservices“. In einer zweistündigen Hands-on-Session schnitten, bauten, packten und testeten sie Microservices für eine gemeinsame Anwendung – mit Erfolg: Am Ende las eine Computerstimme die Namen der Teilnehmer vor, die ihre mit RFID ausgestattete Teilnehmerkarte über einen Sensor bewegten.

Die Anwendung bestand aus zehn Microservices. in Fünfer-Gruppen arbeiteten die Teilnehmer an jeweils einem Microservice. Sie lernten eine Reihe Werkzeuge aus dem riesigen Technologie-Stack kennen und wendeten Patterns zum Schneiden der Dienste an. Und das ohne eigenen Aufwand bei Auswahl, Installation und Einarbeitung in der Werkzeuge: Sie arbeiteten mit einem Werkzeug-Set, das die Workshop-Moderatoren Daniel Seidewitz und Philipp Lamp für sie ausgewählt und vorkonfiguriert hatten.

Die intensive Arbeit mit vielen Werkzeugen ist für Alexander Hofmann, Technischer Geschäftsführer von MaibornWolff, ein Erfolgsfaktor des Hands-on-Formats NSE-Tag: „Die Teilnehmer konzentrieren sich aufs Wesentliche: Microservices schneiden, bauen, packen und testen. Alles andere nehmen wir ihnen ab. Neben dem offenen Austausch untereinander schätzen die Teilnehmer das Ausprobieren ganz besonders: Ein Münchner Kunde hat den Hands-on-Workshop schon eingekauft: Wir schneiden, bauen, packen und testen Microservices mit den Mitarbeitern.“

Die Teilnehmer des NSE-Tags tauschten sich in Workshop und Pausen intensiv über das „Ops“ in DevOps aus: Was ändert sich durch DevOps und Microservices für den Applikationsbetrieb und wie machen die Kollegen den Schritt in die DevOps-Welt mit. Ein zweites heißes Thema war die Aufteilung von Microservices. 

Der NSE-Tag fand zum ersten Mal im Frankfurter Büro von MaibornWolff statt –zur Freude der Kunden von MaibornWolff aus Frankfurt. Neben dem NSE-Tag im Frühjahr richtet das Netzwerk Software Engineering im Herbst das NSE-Jahrestreffen aus. Es widmet sich strategischen IT-Themen. Die Fachvorträge und Erfahrungsberichte bei beiden Veranstaltungen kommen von IT-Architekten aus Industrie-Unternehmen. Das Münchner IT-Beratungs- und Software-Engineering-Haus MaibornWolff hat das Netzwerk Software Engineering 2012 gegründet. Es hat derzeit rund 200 Mitglieder, für die der unkomplizierte Austausch untereinander im Vordergrund steht. Alexander Hofmann: „Das Netzwerk Software Engineering lebt vom Austausch zwischen Kollegen aus unterschiedlichen Unternehmen. Eine solche Plattform ist im schnelllebigen IT-Markt unglaublich wertvoll.“

Eine Präsentation von Alexander Hofmann über Schnittmuster für Microservices gibt es bei Slideshare