Es ist wichtig, die, anhand historischer Daten erstellten Prognosen, regelmäßig mit den tatsächlichen Entwicklungen zu vergleichen. Gibt es Abweichungen, können diese als „Prognosefehler“ identifiziert werden. Das Berechnen und Analysieren dieser Fehler hilft dabei, die Prognosemodelle zu verbessern und zukünftige Vorhersagen noch präziser zu machen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n
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Datenverständnis<\/h3>\n\n\n\n Auch die besten Daten sind nutzlos, wenn das grundlegende Verständnis für die Daten fehlt. Gerade als Entwickler sollten Sie sich daher intensiv mit den verfügbaren Daten<\/strong> und den verschiedenen Datenquellen auseinandersetzen<\/strong>. Mit einem umfassenden Datenverständnis können Sie verhindern, dass falsche Zusammenhänge zwischen den Daten angenommen werden und im besten Fall sogar aktiv gegensteuern. Ein tiefes Verständnis der Daten ermöglicht es auch, die entwickelten Modelle fundierter zu bewerten<\/strong>. Daher ist eine enge Zusammenarbeit zwischen der technischen Entwicklung und dem Fachbereich stets von großem Vorteil.<\/p>\n\n\n\n<\/div>\n\n\n\n
Integration mit bestehenden Systemen<\/h3>\n\n\n\n Demand Forecasting sollte nahtlos in bestehende Produktions- und ERP-Systeme integriert<\/strong> werden. Diese Integration stellt sicher, dass die Datenflüsse zwischen verschiedenen Abteilungen reibungslos verlaufen und dass Prognosen in Echtzeit in die Entscheidungsprozesse einfließen können.<\/p>\n\n\n\nDie Prognosen sollten in einfacher Form aufbereitet sein<\/strong>, sodass die zuständigen Mitarbeitenden (Demand Planner) diese schnell verarbeiten können. Das hat einen entscheidenden Vorteil: Sind die Vorhersagen leicht verständlich und visuell aufbereitet, können Demand Planner effizientere Entscheidungen treffen. Zum Beispiel kann eine grafische Darstellung der Nachfrageentwicklung mit klaren Trends und Abweichungen helfen, Engpässe frühzeitig zu erkennen.<\/p>\n\n\n\n<\/div>\n\n\n\n
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Skalierbarkeit und Flexibilität<\/h3>\n\n\n\n Eine effiziente Demand Forecasting-Lösung sollte skalierbar sein, um wachsende Datenmengen und steigende Anforderungen problemlos bewältigen zu können. Gleichzeitig sollte sie flexibel genug<\/strong> sein, um schnell auf Veränderungen<\/strong> im Produktionsumfeld (z. B. neue Prozesse oder Technologien) oder im Markt (z. B. Nachfrageverschiebungen oder saisonale Schwankungen) reagieren zu können<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<\/div>\n\n\n\n
Change Management<\/h3>\n\n\n\n Wird Demand Forecasting im Unternehmen implementiert, müssen die Mitarbeitenden im Umgang mit den neuen Systemen geschult werden. Dabei ist es besonders wichtig, ein unternehmensweites Bewusstsein für die Bedeutung der Datenpflege und der Prognosegenauigkeit <\/strong>zu schaffen. Das bedeutet auch, dass zunächst ein grundsätzliches Vertrauen in die datengetriebene Vorhersage aufgebaut werden muss. Dies ist oft eine besondere Herausforderung, da viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jahrelang an manuelle Prognosen gewöhnt waren und nun den neuen Verfahren misstrauisch gegenüberstehen.<\/p>\n\n\n\n<\/div>\n\n\n\n
Qualitätsprüfung<\/h3>\n\n\n\n Um verlässliche Aussagen treffen zu könne, muss die Qualität der Prognosemodelle regelmäßig beurteilt werden. Dabei ist sowohl eine technische als auch eine fachliche Beurteilung wichtig:<\/p>\n\n\n\n
\nTechnische Beurteilung:<\/strong> Beinhaltet Kriterien wie die zeitliche Performance („Wie lange dauert die Prognose?“) oder anfallende Kosten („Wie viel kostet eine Prognose, wenn der Service in der Cloud läuft?“).<\/li>\n\n\n\nFachliche Beurteilung:<\/strong> Hierbei wird überprüft, ob die Prognosen logisch und nachvollziehbar sind. Dabei wird besonders darauf geachtet, ob die Ergebnisse in der Praxis sinnvoll erscheinen und ob es zu möglichen Benachteiligungen (z. B. von bestimmten Produktionsbereichen) kommt.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\nDie Qualitätsprüfung spielt vor allem bei der kontinuierlichen Optimierung der Prognosemodelle eine zentrale Rolle. Bei jeder Weiterentwicklung des Modells muss sichergestellt werden, dass diese eine Verbesserung (oder zumindest keine Verschlechterung) gegenüber dem Ist-Zustand darstellt. Dies betrifft sowohl die technische als auch die fachliche Qualität.<\/p>\n\n\n\n
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Kontinuierliche Optimierung<\/h3>\n\n\n\n Ein Demand Forecasting System ist keine statische Lösung<\/strong>. Um seine Effizienz zu maximieren, muss es regelmäßig überprüft und kontinuierlich an Marktveränderungen angepasst werden. Wenn Sie beispielsweise Ihr KI-Modell das letzte Mal vor einem halben Jahr trainiert haben, bedeutet dies, dass alle Daten, die seitdem gesammelt wurden, dem Modell noch nicht bekannt sind. Damit das Modell <\/strong>effektiv arbeiten und verlässliche Prognosen liefern kann, muss es nun neu trainiert, also an die neue Datenbasis angepasst<\/strong> werden.<\/p>\n\n\n\nWie oft ein Demand Forecasting System angepasst werden sollte, lässt sich nicht pauschal sagen. Grundsätzlich gibt es hierbei zwei Ansätze:<\/p>\n\n\n\n
\nWenn die Marktzyklen bekannt sind, werden die Prognosemodelle regelmäßig an die neuen Daten angepasst. Dies erfolgt in festgelegten Intervallen<\/strong>, beispielsweise stündlich, täglich, wöchentlich oder monatlich, abhängig von der Geschwindigkeit der Marktveränderungen und der Trainingszeit des Prognosemodells. Das Training von großen Modellen kann leicht mehrere Stunden dauern. In diesem Fall ist eine stündliche Aktualisierung nicht sinnvoll.<\/li>\n\n\n\n